Porsche Cayman S - Porsche Design Edition 1

16.06.2008 [58 Bilder]

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Porsche Cayman S - Porsche Design Edition 1

Der Cayman S - als Porsche Design Edition 1

Die Highlights      CaymanS-Alb4.jpg

Der Cayman S ist die Basis für die Veredler von Porsche Design.  Der Mittelmotor-Sportwagen rangiert zwischen dem Boxster S und dem 911 Carrera. Der Zwei­sitzer wird von einem 3,4 Liter großen und 295 PS starken Sechszylinder-Boxermotor an­ge­trieben, der das Sportcoupé in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde stürmen lässt und eine Spitzengeschwindigkeit von 275 km/h ermöglicht. Durch die sehr hohe Ka­rosseriesteifigkeit und die ausgewogene Gewichtsverteilung mit dem Motor vor der Hinter­achse präsentiert sich der Cayman S als ausgesprochene Fahrmaschine: Die Nürburgring-Nordschleife umrundet ein serienmäßiger Cayman S in nur acht Minuten und 20 Sekunden – nur wenig langsamer als der 911 Carrera.


Porsche Cayman S Porsche Design Editon 1 + Porsche 911

Neue Form mit vertrauten Porsche-Zügen

Der Cayman S ist sofort als Porsche zu erkennen. Seine Formen spiegeln die klassi­schen Design-Merkmale wider, die sich schon im 550 Coupé von 1953 und im Carrera GTS Coupé (Typ 904) entdecken lassen. Gleichzeitig unterscheidet sich das neue Sportcoupé in Design und Proportionen signifikant vom Boxster und 911. Die Frontgestaltung mit den aus­gela­ger­ten Nebelscheinwerfern ist ebenso charakteristisch wie die Seitenlinie mit den Luft­einlässen vor der Hinterachse, der starken Dachwölbung und der flach abfallenden Fond­partie. Die Heckansicht wird von der großen Heckklappe geprägt und erhält durch die stark geschwunge­nen Kotflügel sowie die mittig angeordneten Doppelendrohre ihre Abrundung.


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Sechszylinder mit VarioCam Plus-Ventilsteuerung

Die kompletten Zylinderköpfe stammen vom 911 Carrera wie die Nocken­wellen- und Ventil­hubverstellung VarioCam Plus, die im Cayman S erstmals außerhalb der Elfer-Baureihe ein­gesetzt wird. Durch diese aufwändige Ventilsteuerung wird nicht nur eine hohe Leistung von 295 PS (217 kW) bei 6.250/min und ein kraftvolles Drehmoment von 340 Newton­meter zwischen 4.400/min und 6.000/min erzeugt, sondern auch ein geringer Verbrauch von 10,6 Liter auf 100 Kilometer erzielt.

Sport Chrono für noch höhere Performance

Für Fahrer, die das Potenzial des Cayman S noch weiter ausschöpfen wollen, bietet Porsche das Sport Chrono Paket an. Mit schärferen Motorkennfeldern und Regelstrategien schöpft es die Grenzbereiche noch weiter aus. Optisches Erkennungszeichen des Pakets ist die Ana­log-/Digital-Stoppuhr auf der Instrumententafel, die fahrdynamische Vergleiche mit der Ge­nauigkeit von Hundertstelsekunden ermöglicht. Die höhere Performance mit Hilfe des Sport Chrono Pakets drückt sich auf der Nürburgring-Nordschleife jedoch in einem deutli­che­ren Zeitvorteil aus. Volle drei Sekunden verbessert sich dadurch die Rundenzeit.

Sportliches Fahrwerk für enorme Agilität

Das Fahrwerk des neuen Cayman S wird im Vergleich zum Boxster mit straffer ausgelegten Federn, Dämpfern und Stabilisatoren ausgestattet. Diese Abstimmung, kombiniert mit der Neutralität des Mittelmotorkonzeptes, der hohen Karosserie-Steifigkeit und den leistungsfä­higen 18 Zoll-Reifen, führt zu einer enormen Agilität. Dabei wird hohe aktive Sicherheit se­rien­mäßig mitgeliefert: Das Porsche Stability Management (PSM) gehört zur Grundausstattung des Cayman S.

Cayman S - Porsche Design Edition 1

Option fürs Fahrwerk: Aktives Dämpfersystem

Ein weiteres Highlight wird als Sonderausstattung angeboten: Das Porsche Active Suspen­sion Management (PASM). Damit kann der Fahrer auf Knopfdruck die Regelung der Dämpfer zwischen sportlich-komfortabel oder extrem sportlich wählen. Ganz nach Wunsch lässt sich so entwede r der Langstreckenkomfort verbessern oder der querdynamische Grenzbereich noch besser ausloten.

Porsche Cayman S im Steinbruch


Standfeste Bremsanlage – auf Wunsch auch mit Keramikscheiben

Für eine vorbildliche Verzögerung sorgen beim Cayman S gelochte und innenbelüftete Brems­­scheiben mit 318 Millimeter Durchmesser an der Vorderachse und 299 Millimeter an den hinteren Rädern. Als Option ist die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) erhältlich. Sie umfasst mit 350 Millimetern Durchmesser noch größere, aber dennoch leichtere Brems­scheiben aus Keramik. Sie zeichnen sich durch hohe und konstante Reibwerte sowie beson­ders geringen Verschleiß im Alltagsbetrieb aus.

Rundumschutz durch sechs Airbags

Der Cayman S bietet die bei Porsche übliche hohe passive Sicherheit. Die Fullsize-Airbags auf der Fahrer- und Beifahrerseite bieten einen sehr hohen Schutz beim Frontcrash. Bei seit­lichen Kollisionen treten jeweils ein Thorax- und ein Kopf-Airbag in Funktion. POSIP (Porsche Side Impact Protection) heißt dieser Verbund, der durch einen Seitenaufprallschutz in den Türen ergänzt wird.

410 Liter Gepäckvolumen in zwei Kofferräumen

Der Cayman S bietet mit insgesamt 410 Litern Kofferraumvolumen einen hohen Freizeit­nutzen. Ob Tauchen oder Snowboarden – beides ist möglich. Unter der großen Heckklappe steht bis zu 260 Liter Stauraum zur Verfügung. Dazu kommt der 150 Liter große Koffer­raum im Bug. Kleinere Reisegegenstände finden in mehreren großen und teils abschließ­baren Ab­lagefächern Platz.

Cayman S
Die neue Mitte

Mit dem Cayman S bietet Porsche ein neues Sportcoupé zwischen Boxster und 911 Carrera an. Der neue 3,4 Liter große Sechszylindermotor vor der Hin­terachse des Cayman S leistet 295 PS (217 kW) bei 6.250 Kurbelwellenumdrehungen pro Minute. Damit erreicht der 1.340 Kilogramm leichte Sportwagen ein Leistungsgewicht von 4,5 Kilogramm pro PS (6,2 kg/kW), das eine Beschleunigung von Null auf Tempo 100 in 5,4 Sekunden ermöglicht. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 275 Kilometer pro Stunde, was unter anderem auf den günstigen Luftwiderstands-Beiwert von cW = 0,29 zurückzu­führen ist.

Eigenständiges Design im Porsche-Stil

Das Design des Cayman S zeigt eindeutig die Stilmerkmale eines Porsche, die jedoch gleich­zeitig in eine völlig eigenständige Formgestaltung münden. Das neue Gesicht prägen weit nach außen gerückte, asymmetrische Hauptscheinwerfer und große, seitliche Luftein­lässe, in die auf schmalen Stegen die Nebel- und Positionsleuchten integriert sind. Serien­mäßig ist der Cayman S mit Klarglas-H7-Hauptscheinwerfern in Projektionstechnik ausgestattet, auf Wunsch ist er aber auch mit Bi-Xenon-Licht erhältlich. Die Linienführung in der Seiten­ansicht betont die Mittelmotorposition und die kompakte Bauweise des Sportcoupés. Sie wird dominiert von ausgestellten und gleichzeitig stark überhöhten Kotflügeln sowie einer stärkeren Dachwölbung mit einer flach abfallenden Heckpartie. Die seitlichen Lufteinlässe zitieren den Boxster, aber unterscheiden sich deutlich durch die senkrechte Anordnung der Lamellen. Ebenfalls eigenständig sind neu entwickelte, serienmäßige 18 Zoll-Räder, deren Optik sich am Carrera GT orientiert. Optional werden vier 19 Zoll-Räder mit unterschiedli­chem Felgendesign angeboten.

Die Rückleuchten und die zentral angeordneten Abgas-Endrohre zeigen ebenfalls die Ver­wandtschaft zum Boxster. Sie wirken wie Mosaikbausteine einer neuen Design-Sprache, die Wert auf muskulöse Spannung legt. So wölben sich über den Leuchten die betont geschwun­genen Kotflügel, und die speziell geformten Doppelendrohre werden rechts u nd links von einem Leitwerk aus waagerechten Streben flankiert.

Viel Stauraum im Heck

Als absolute Besonderheit für den Cayman S haben die Porsche-Konstrukteure in die Heck­partie eine 116 mal 90 Zentimeter große Klappe integriert, die sich muskulös bis zur Dach­linie streckt und einen großzügigen Zugang zum hinteren Kofferraum bietet. Dieser große Stauraum teilt sich in zwei Ebenen, die durch eine Edelstahlblende optisch voneinander ge­trennt sind. Bis zur Scheibenunterkante bietet der Cayman S 185 Liter Platz, bei voller Raumausnutzung bis unters Dach sind es 260 Liter. Das Volumen des vorderen Kofferraums beträgt 150 Liter und entspricht dem Boxster-Format. Insgesamt stehen so bis zu 410 Liter Stauraum zur Verfügung. Dadurch bietet der Cayman S neben seiner ausgeprägten Sport­lichkeit auch ein neues Maß an Funktionalität.

Vorbildliche Aerodynamik: cW-Wert 0,29

Mit seinem cW-Wert von 0,29 liegt der Cayman S aerodynamisch an der Spitze des Wett­be­werbs. Das Know-how steckt dabei im Detail: Durch verschiedene Verbesserungsmaßnahmen konnte beispielsweise der Auftrieb an allen vier Rädern im Vergleich zum Boxster um 20 Prozent reduziert werden. Im Heck ist dafür wesentlich der neue Spaltflügel verantwortlich, der bei Geschwin­dig­keiten oberhalb 120 km/h um rund 80 Millimeter ausgefahren wird. Im Unterschied zu einem Spoiler, wie er beim Boxster ein­gesetzt wird, setzt ein Spaltflügel der Luft nur gerin­gen Wider­stand entgegen, erzeugt aber durch seinen Anstellwinkel dennoch Abtrieb. Ergänzt werden diese aerodynamischen Effekte durch die nahezu vollständige Ver­kleidung des Unterbodens.

Drehfreudiger Sechszylindermotor mit VarioCam Plus

Erstmals erhält mit dem Motor des Cayman S ein Sechszylinder außerhalb der 911-Baureihe die VarioCam Plus-Technologie. Die kompletten Zylinderköpfe stammen vom 911 Carrera. Damit bietet der Cayman S eine Motorcharakteristik, die kraftvolles Durchzugsvermögen mit hoher Spitzenleistung bei niedrigem Kraftstoffverbrauch verbindet. Er benötigt im EU-Durch­schnitt 10,6 Liter SuperPlus auf 100 Kilometer Fahrstrecke und unterschreitet das europäische Abgaslimit nach EU4 so­wie das in den USA gültige Limit der ULEV II-Norm.

Zur Kraftübertragung dient beim Cayman S serienmäßig ein Sechsganggetriebe mit präzi­sen und sportlich kurzen Schaltwegen. Auf Wunsch ist auch das Tiptronic S-Getriebe lieferbar. Für das zweisitzige Sportcoupé erhielt der Fünfgang-Automat eine neue hydraulische und elektronische Steuerung. Dadurch können die aus dem Carrera bekannten variablen Schalt­­programme eingesetzt werden.

Sportlich straffes Fahrwerk

Das Fahrwerk des Cayman S entspricht konzeptionell dem des Boxster S, jedoch ist es deutlich sportlicher ausgelegt. Diese spezielle Abstimmung in Zusammenhang mit der sehr verwindungssteifen und biegefesten Karosserie führt beim Cayman S zu einem völlig eigen­ständigen Fahrverhalten mit hohen Sicherheitsreserven, ohne aber den Fahrkomfort zu ver­nachlässigen. Durch das Mittelmotor-Konzept mit seiner ausgeglichenen Gewichtsver­teilung erreichen die Handling-Eigenschaften sowie die Querbeschleunigung ein sehr hohes Niveau. Bestes Beispiel dafür sind die schnellen Rundenzeiten des Cayman S: Für die Nürburgring-Nordschleife benötigt er nur acht Minuten und 20 Sekunden.

Auf Wunsch kann der Cayman S mit dem elektronisch geregelten Dämpfungssystem Porsche Active Suspension Management (PASM) ausgerüstet werden. Mit PASM liegt das Sportcoupé um zehn Millimeter tiefer, und der Fahrer kann per Knopfdruck zwei unterschiedliche Fahr­werkeinstellungen wählen. Mit dem Programm PASM-Normal wird eine sportlich komfortable und mit PASM-Sport eine äußerst sportliche Fahrwerkrege lu ng angesteuert.

Rot lackierte Hochleistungsbremsen

Die Bremsanlage entspricht in ihren Grundzügen den Systemen aus 911 Carrera und Boxster S und ist damit höchsten Belastungen gewachsen. Vorn wird die Bremsleistung von Vierkolben-­Monobloc-Festsätteln auf 318 Millimeter große, innenbelüftete Scheiben übertragen. An der Hinterachse des Cayman S sorgen Scheiben mit 299 Millimetern Durchmesser für optimale Verzögerung, die ebenfalls von Vierkolben-Monobloc-Festsätteln in die Zange genommen werden. Alle vier Bremssättel sind rot lackiert.

Als Option steht für den Cayman S die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) zur Ver­fügung. Highlight dieser Bremsanlage sind vier leichte Bremsscheiben auf Keramikbasis, die sofort hohe und konstante Reibwerte ermöglichen und im Verkehrsalltag zudem äußerst ver­schleißarm sind.

Noch mehr Dynamik mit Sport Chrono Paket

Eine weitere einzigartige und Porsche-exklusive Option für den Cayman S ist das Sport Chrono Paket. Es umfasst eine betont sportliche Abstimmung verschiedener Fahrzeug­funk­tionen und verändert die Regelverhalten von Motorsteuerung und Porsche Stability Manage­ment (PSM) sowie gegebenenfalls von Tiptronic S und aktivem PASM-Fahrwerk. Der Cayman S hängt damit insgesamt spontaner am Gas und lässt dem Fahrer durch sportlichere Ab­stimmungen mehr Freiheiten im Grenzbereich. Mit aktiviertem Sport-Chrono-Programm reduziert sich die Rundenzeit des Sportcoupés auf der Nürburgring-Nordschleife um drei Sekun­den.

Passive Sicherheit auf souveränem Porsche-Standard

Mit seiner hohen strukturellen Steifigkeit im Bereich der Fahrgastzelle bietet der Cayman S die Basis für eine vorbildliche passive Sicherheit. Neben Dreipunkt-Automatikgurten mit Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer gehören ein zweistufiger Fullsize-Airbag auf der Fahrer- und Beifahrer-Seite zur Serienausstattung. Ebenfalls serienmäßig ist das Porsche Side Impact Protection System (POSIP), das unter anderem aus einem Thorax- und einem Kopfairbag pro Fahrzeugseite besteht.